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Altea Fotos – Sturm Gloria Januar 2020

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Altea Fotos – Sturm Gloria Januar 2020

Mindestens 12 Tote und  große Zerstörung
an Spaniens Ostküste und auf den Balearen

Sturm „Gloria“ – Fotos vom Altea Strand nach dem Orkan: Der Klimawandel ist zweifellos auch in Spanien und an der Costa Blanca angekommen. Im Januar 2020 traf der 3. „Jahrhundertsturm“ innerhalb von 4 Monaten auf Spanien und die Küste der Costa Blanca. „Dana“  im September 2019, „Elsa“ im Dezember 2019 und nun „Gloria“ am 21. Januar 2020.

Auch die Küstenstadt Altea wurde vom Sturmtief „Gloria“ schwer beschädigt. Es war der Horror pur. Mit über 13 Toten, Starkregen, Orkanen, Schnee und Eis. 8 – ja teils bis zu bis 10m hohe Wellen wurden die ganze spanische Ostküste entlang gesichtet. Aus Mallorca wurde eine Riesenwelle mit 14 m Höhe berichtet.

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Die Klimakatastrophe erreicht
Spanien und die Costa Blanca

In den letzten drei Jahren gab es so viele extreme Wetterlagen, wie 200 Jahre lang nicht sagen die Dorfbewohner. Jeder ausländische Resident, der schon eine Weile hier lebt kann nur bestätigen, dass sich die extremen Ereignisse häufen. Hitzewellen im Sommer, aber auch Regen im August. Dazu Starkregen und Stürme in so kurzen Abständen, wie vorher nie. Der Klimawandel hat auch die Costa Blanca erreicht.

Der Orkan Gloria verwüstet
Spaniens Ostküste und die Balearen

Vor allem die drei Küstenabschnitte Costa Cálida (Region Murcia) die Costa Blanca (Provinz Alicante) und die Costa del Azahar (Provinz Valencia & Castellon) sind betroffen. Und auch die fünf größten und bewohnten Balearen Inseln vor der Ostküste. Die drei gymnesischen Inseln Mallorca, Menorca und Cabrera erlitten genau so wie die beiden Pityusen Inseln Ibiza und Formentera allerschwerste Verwüstungen.

Aus Mallorca wurde erstmals von einer Monsterwelle mit über 14 m Höhe berichtet. Ich weiß nicht ob das sicher bestätigt ist. Denn 14 m sind schon der absolute Wahnsinn. Bestätigt sind aber die auf mindestens 12 angewachsenen Todesfälle. Manche Menschen werden immer noch vermisst.

Der Sturm Gloria im Inland

Auf dem Festland war die Region Valencia – die Valencianische Gemeinschaft besonders hart getroffen worden. Nicht nur Küstenabschnitte, wie die Costa Blanca. Hier beispielhaft Gloria am Strand von Altea. Auch Orte in der Sierra Bernia und Aitana und im ganzen Hinterland erlitten schwerste Schäden. Meldungen über das Inland tauchen in der nationalen und internationalen Berichterstattung kaum auf. Hier dominieren leider nur bekanntere Küstenstädte wie Alicante, Benidorm, Calpe, Denia oder Jávea.

Wer aber Bilder aus Alcoy oder Callosa d'En Sarrià nach dem Sturm Gloria gesehen hatte konnte über das Ausmaß der Verwüstung auch dort nur noch entsetzt sein. So ist es kein Wunder, dass es auch im Inland schreckliche Todesfälle zu beklagen gab. Der außergewöhnlich schwere Sturm Gloria zerstörte nicht nur die Küste. Zentralspanien, Teile Andalusiens und Kataloniens und die Pyrenäen melden enorme Schäden. 

Klimawandel an der Costa Blanca

Wer kann da noch glauben, dass die immer kürzeren Abstände von immer heftigeren Stürmen, wie Gloria in Altea eine zufällige Häufung extremer Wetterereignisse ist? Wer das ernsthaft behauptet hat leider noch nicht verstanden was wirklich abgeht.

Die Fotostrecke  Altea Sturm Gloria ist nur eine Momentaufnahme mit ein paar erschreckende Fotos von Alteas Strand 3 Tage danach. Und da war schon ganz viel aufgeräumt worden. Der Sand ist weg. Dafür sind nun Steine und Seetang da. Das Ausmaß der Zerstörung wird leider auf Fotos gar nicht so sichtbar, wie in der Realität. Ich war heute am Strand von Altea echt erschrocken und deprimiert, was Gloria angerichtet hat.

Beispiel – Gloria am Strand Altea – Richtung Albir

Altea Spanien Costa Blanca Orkan Strand Richtung Albir Sturm Gloria 29Ein Jammer diesen schönen Strand von Altea Richtung Albir nach dem Sturm Gloria so sehen zu müssen. Denn die Stadt Altea hatte erst vor ein paar Jahren mit viel Geld und Mühe den Strand zwischen Altea und Albir ganz wunderbar hergerichtet. Das Ausmaß der Zerstörung entlang der Costa Blanca Richtung Calpe, Moraira / Javea ist nicht geringer.

Und auch in Richtung Süden – Benidorm, Villajoyosa, Alicante, bis Pilar de la Horadada. Die Schäden sind gewaltig. Aber das ist ja alles „nur“ das Offensichtliche und Sichtbare. Schlimm, ja, hmmm. Ja, es ist ganz furchtbar. Das nicht Sichtbare aber, wie Mikroplastik in den Meeren, Nitrat und Pestizide im Boden etc. ist genau so schlimm. Wir zerstören unsere Welt. Wann sehen wir endlich genauer hin und handeln?

Gloria war nicht nur in Altea und an der Costa Blanca

Von Moraira über Denia, nach Valencia und weiter nach Katalonien und weiter und weiter zog der Orkan Gloria. Bis in den Norden und hinein nach Südfrankreich. Ganz viel wurde zerstört. So z.B. das Naturschutzgebiet des Ebro Tals. Das ist ein Brutgebiet für Millionen von Vögeln. Nun ist es komplett überflutet. Da brütet kein Vogel mehr in nächster Zeit. Die ganze Ostküste und der Norden Spaniens sind schwer beschädigt.

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FotoGalerie Altea Strand
Sturm Gloria – Januar 2020

Die Klimakatastrophe abwenden

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6 Kommentare zu“Altea Fotos – Sturm Gloria Januar 2020

  1. Ja, Du hast recht. Es häuft sich. Bei mir ist eine Gartenmauer durch das viele Wasser umgefallen. Kosten ca. 20.000€. Gott sei Dank ist niemandem etwas passiert. Nachbarn haben weit größere Schäden. Ich bin noch gut davon gekommen. Der dritte schwere Sturm in so kurzer Zeit. Allmählich werde auch ich als rheinische Frohnatur nachdenklich. Ach ja – danke für die Linkliste zu den Umweltschutzorganisationen. Ich bin 72 – aber ich glaube wir müssen was tun.

  2. Das war der Wahnsinn. Pool übergelaufen, Mauer eingestürzt, Palmen entwurzelt, Strom weg, Telefon weg, Internet weg und kein Handy Netz. Da merkt man wie schnell man am Rand sein kann. Die Brücke zu unserer Urbanisation war unpassierbar. Niemand konnte rein oder raus. Du fängst an die Lebensmittel zu checken, lässt die Badewanne voll laufen und hörst Transitorradio mit Batterien.

    Und checkst ob Du Reserve Batterien hast. Gloria war für uns ein echtes Erwachen. Der dritte Orkan in so kurzer Zeit. Wir tun nun was um die Politik auch in Spanien zu bewegen. Unsere Nachbarn auch. Wir sind 70 + und hoffen dass auch die anderen Oldies hier mitmachen.

    1. Ja Calp hat es schwer erwischt. Nicht nur den Hafen mit den ganzen kaputten Booten. Der starke Wind hat uns 2 Toldos zerstört. Das Wasser den Garten. Am Haus Gott sei Dank kaum Schäden. Aber jetzt wissen wir, das das Dach nicht ganz dicht ist. Wir stimmen Dir zu. Es ist Zeit was aktiv zu tun. Auch wir sind nicht mehr ganz jung. Wo wohnst Du – kontakte uns doch. Vielleicht können wir uns zusammen tun. LG – Greta – ja Greta, was für ein Zufall. 😉

  3. Der Sturm hat den ganzen Strand von Arenales del Sol de Elche gefressen. Sag Bescheid, wenn Deine Umwelt Initiative auch bis Santa Pola reicht. Dann bin ich dabei. Ich bin auch schon über 60. Die Infos in Deinem Blog gefallen mir und meiner Frau sehr gut. Der Süden der Provinz Alicante könnte noch ein paar Artikel brauchen. Aber Du lebst ja in der Marina Baixa. Alles Gute und viel Erfolg aus Santa Pola, Lea und Karl.

  4. Hallo Lea und Karl,
    das ist furchtbar. Ich glaub bald der ganze Sand der Ostküste ist vom Meer geholt worden.

    Tja Initiative ist vielleicht etwas zu vollmundig gesagt. Ich bin dafür zu alt etwas Neues auf die Beine zu stellen. Ich dachte eher an eine Kooperation und aktive Unterstützung bei Aktionen von Organisationen die es schon gibt. Z.B. gefällt mir Extinction Rebellion trotz der doofen Kommentare des ehemaligen britischen Gründers ganz gut. Und Extinction Rebellion hat sich ja davon ja distanziert.

    Gerne aber auch ab und zu ein Treffen zum Gedankenaustausch und, was wir lokal in den Gemeinden machen können. Denn auch wir Residenten dürfen wählen und Einfluß auf die kommunale Politik nehmen.

    Schreibt mir gerne Eure Kontaktdaten über das Kontaktformular. Der Blog heißt ja Costa Blanca und da ist Santa Pola natürlich dabei. 😉
    Alles Gute, Mark

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